Berlin Bleistift aus Holz - Grenadill

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  • BER12215
Die Daten: Modell: Berlin Bleistift   Länge:... mehr
Produktinformationen "Berlin Bleistift aus Holz - Grenadill"

Die Daten:

Modell: Berlin Bleistift   Länge: ca. 138 mm
Holz: Grenadill
  Gewicht: ca. 31 g
Serien Nr.: 12215   Minenstärke: Feinminen 0,7 mm
Oberfläche: Lack, Politur   Radiergummi: nein
Made in Germany       

Lieferumfang:
BL-Bocote Etui-Pappe Beschreibung DSC_00065c0d524c19aaf
Bleistift (Beispiel) Etui Beschreibung Rechnung mit MwSt.

 

 

 

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Klotz aus Grenadill-Holz   Das Grenadill-Holz( Dalbergia... mehr
Grenadill

Grenadill-Kern-Splint-001Klotz aus Grenadill-Holz

 

Das Grenadill-Holz(Dalbergia melanoxylon) ist in trockenen Savannengebieten der Sahel- und Sudanzone beheimatet und wird überwiegend aus Mosambik und Tansania importiert. Es gehört zur Familie der Palisanderhölzer, wird aber auch unter den Namen „Mosambik-Ebenholz“ oder „Senegal Ebenholz“ verkauft, obwohl es kein Ebenholz ist. Die Farbe des Kernholzes reicht von tiefem Dunkelbraun bis fast Schwarz. Daher auch der engl. Name „African Blackwood“.
Das fast hellgelbe Splintholz verarbeite ich bei meinen Schreibgeräten gerne mit, denn es bildet einen schönen, natürlichen Kontrast zu dem dunklen Kernholz.

Anfang des 16. Jahrhunderts gelangte das Holz mit portugiesischen Händlern nach Europa. Seit Jahrhunderten werden aus dem extrem harten, luftundurchlässigen und sehr schweren Holz Musikinstrumente wie Klarinetten, Oboen, Flöten und Sackpfeifen hergestellt. Der Schwerpunkt der Verwendung des Holzes liegt bei den Blasinstrumenten, aber auch im Orgel- und Gitarrenbau wird das Holz des Grenadill-Baumes eingesetzt.
Laub und die Früchte des Baumes dienen als Viehfutter, welches Ziegen sehr gern fressen.

12544-F

Beispielfoto - Füller aus Grenadill Kern- und Splintholz

Der variantenreiche, formschöne und robuste Berlin Bleistift besticht durch... mehr
Berlin Bleistift

BL-BAN

Der variantenreiche, formschöne und robuste Berlin Bleistift besticht durch seine Einfachheit. Die bewusst schlicht gehaltenen Anbauteile, wie Drückmechanik, Klipp und Spitze geben dem schönen Holz, oder anderem Material wie Patronenhülsen, Geweih, Kunststoffen oder Baustahl, um nur einige zu nennen, den nötigen Rahmen.
Die Drückmechanik ist komplett aus Metall hergestellt, schaltet sehr weich und leise und ist auch grober Beanspruchung gewachsen. Ein Messingröhrchen im inneren sorgt für die nötige Steifheit des Schreibgerätes und dient zur Aufnahme der Spitze und der Drückmechanik. Spitze und Klipp sind ebenfalls aus robustem Metall hergestellt.

Der Berlin Bleistift ist mit einer Minenmechanik für 0,7 mm Feinminen ausgestattet. 

Hinweis: Sowohl Berlin-Kugelschreiber als auch Berlin-Bleistift können wir für Sie mit der jeweiligen anderen Funktion (Kugelschreiber zu Bleistift und umgekehrt) ausstatten. Wir tauschen dazu die Spitze und Minenmechanik ohne Aufpreis aus.
Wenn Sie dies wünschen, schreiben Sie uns bitte nach der Bestellung ein E-Mail.

BL-Bocote

BL-Stahl

Beispielfotos:
Oben links: Berlin Bleistift aus Banksiazapfen mit weißer Kunstharzfüllung

Mitte rechts: Berlin Bleistift aus Bocote-Holz

Links: Berlin Bleistift aus Baustahl 10 mm (Betonstahl, Armierungseisen, ...)

   
Die Oberflächenbehandlung hat die Aufgabe die Schönheit des edlen Holzes perfekt zur Geltung... mehr
Hochglanz-Lackierung

Die Oberflächenbehandlung hat die Aufgabe die Schönheit des edlen Holzes perfekt zur Geltung zu bringen, muss es vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Schmutz oder UV-Strahlung schützen und natürlich der täglichen mechanischen Beanspruchung standhalten. Daher werden meine Schreibgeräte aufwändig lackiert. Das Holz wird erst feinst geschliffen, mehrfach grundiert und in mindestens sechs Schichten mit einem hochfesten, UV-beständigen Möbellack beschichtet. Nach dem Aushärten des Lackes wird die Oberfläche mit Poliermittel auf Hochglanz gebracht. So bewahrt diese aufwändige Oberfläche auch bei intensiver Beanspruchung ihr Schreibgerät in glänzendem Zustand.

VIDEO - Hochglanzlackierung auf Schreibgeräten

Die Minenmechanik für den Berlin-Bleistift ist fest mit der Spitze verbunden und ist für... mehr
Minen für Berlin Bleistift

Die Minenmechanik für den Berlin-Bleistift ist fest mit der Spitze verbunden und ist für Feinminen mit 0,7 mm Durchmesser ausgelegt. Sie hat an ihrem Ende eine Einstellschraube für den Spielraum zwischen Minenmechanik und Dürckmechanik. Die Einstellschraube wird von uns exakt eingestellt und sollte nicht mehr verändert werden.

Feinminen nachfüllen:

BER-BL-Mine-nachf-llen-a

1. Schrauben sie die Spitze aus dem Bleistift

2. Ziehen sie die Endkappe ab

3. Füllen sie 3 - 5 Feinminen 0,7 mm nach

4. Stecken sie die Endkappe wieder auf die Minenmechanik und schrauben sie die Spitze wieder in den Bleistift.

Ersatzminen: bekommen sie hier

  ACHTUNG: Diese Minenmechanik ist für 0,7 mm Feinminen ausgelegt. Bitte verwenden sie auch nur solche mit diesem Durchmesser.
Jedes der gezeigten Schreibgeräte wird von mir in aufwändiger Handarbeit in meiner Werkstatt... mehr
Die Verarbeitung

Jedes der gezeigten Schreibgeräte wird von mir in aufwändiger Handarbeit in meiner Werkstatt gefertigt. Ich betreibe keine Serienfertigung, sondern gestalte jedes Schreibgerät einzeln und individuell nach meinen Vorstellungen, bzw. nach Kundenwunsch. 

Stets bin ich auf der Suche nach Holz mit sehr ausdrucksstarker Maserung und scheue mich auch nicht, tiefliegende Wurzeln mühsam auszugraben. Frischholz lagere ich, zu Bohlen aufgeschnitten, über einen langen Zeitraum und gebe dem Holz die nötige Zeit zum Trocknen.

Kleine "Fehler" wie Risse, Fraßgänge vom Holzwurm, Astansätze, Verfärbungen oder holzzersetzende Pilze belasse ich mit Absicht, da diese den Charakter und die Natürlichkeit des Holzes unterstreichen und zu einem wirklich einzigartigen Schreibgerät führen. Diese werden jedoch zur Stabilisierung mit einem speziellen Harz verfüllt und sind an der Oberfläche nicht zu erfühlen.

In meiner Freizeit suche ich ständig nach Materialien mit schönen und ansprechenden Farben und Strukturen. Viel Spaß bereitet mir auch das Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien. So gieße ich schon mal Kaffeebohnen oder Pfefferkörner in Kunstharz ein, versuche alte Briefmarken unter dem Oberflächenlack zu platzieren, bemühe mich weiche Materialien wie den Strunk eines Maiskolbens zu stabilisieren oder echten Stein zu einem edlen Schreiber zu formen.

Vieles davon muss ich wieder verwerfen, da es den optischen oder mechanischen Ansprüchen nicht genügt. Ab und an entsteht aber doch wieder ein "neues Material" aus dem ich Schreibgeräte fertigen kann und das auch dem harten Leben eines Kulis oder Füllers gewachsen ist.

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